Die Ausflüge können Sie mit einem Leihwagen (das Fahren in der Türkei ist eigentlich unproblematisch), mit dem Taxi (Achtung: Taxis sind in der Türkei relativ teuer), mit den örtlichen Bussen, dem Dolmus (Ihre Hotelrezeption gibt Ihnen dazu sicherlich gern Auskunft) oder mit unseren Ausflugsfahrten (natürlich mit einem deutschsprachigen Führer) unternehmen. Dazu geben wir Ihnen gern weitere Informationen.

Perge und Aspendos

Perge erreichen Sie von Belek aus mit dem Auto in etwa einer halben Stunde. Perge war die drittgrößte antike Handelsstadt Anatoliens, gegründet wurde sie 1500 v. Chr. von den Hethitern, im 1. und 2. Jh. n. Chr. war sie dann unter römischer Herrschaft. Dieser Ausflug ist besonders geeignet für die Liebhaber von Kultur und Geschichte. Das antike Theater wo einst der heilige Paulus gepredigt hat ist immer noch mit sehr schönen Marmorreliefs geschmückt. Lassen Sie sich beeindrucken von der großen Säulenallee oder der Agora. Das Stadion außerhalb der Stadtmauern stammt aus der römischen Besatzungszeit und ist immer noch gut erhalten. Das Stadion ist 234 m lang und hat Platz für 12.000 Zuschauer, da der Zuschauerraum vom Orchesterraum abgeteilt, ist nimmt man an, dass hier auch Gladiatorenkämpfe statt fanden. Bei der Weiterfahrt nach Aspendos können Sie das besterhaltene Antik-Theater aus dem römischen Zeitalter besichtigen. Jeden Sommer werden hier vor bis zu 20.000 Zuschauern Opern, Konzerte und Ballettstücke aufgeführt. Besonders beeindruckend ist die hervorragende Akustik dieses Theaters.

Side

Zu den bekanntesten antiken Stätten gehört auch Side, vermutlich wurde diese Gegend um 600 v. Chr. erstmals von den Griechen besiedelt. In und um Side finden sich noch immer zahlreiche Ruinen, die von der frühen Besiedlung der Stadt zeugen. Das auf bogenüberwölbten Säulen erbaute prachtvolle Theater, ist das einzige seiner Art in der Türkei, dass nicht an einem Hang erbaut wurde. Side ist ein gemütlicher Touristenort mit vielen Restaurants, Geschäften und Marktständen, hier kann man z. B. Goldschmuck, Kleidung, Lederwaren und Teppiche kaufen. Wundern Sie sich nicht über die überaus günstigen Preise für die zum Kauf angebotenen Textilien, Taschen und Uhren. Die angeblichen Markenartikel - oft in einer hervorragenden Qualität - sind sogenannte "Fakes", also illegal kopierte Marken. Die Einfuhr nach Deutschland ist nicht erlaubt, trotzdem wird hier fleißig gefeilscht und gekauft. Die Geschäfte haben lange geöffnet, sodass Sie auch abends noch gemütlich einkaufen können.
Side liegt ca. 30 km östlich von den Golfhotels in und um Belek.

Antalya

Antalya mit dem internationalen Flughafen ist das Zentrum des Tourismus an der Mittelmeerküste der Türkei und eine der schönsten Städte dort, liebevoll wird Antalya auch die "Perle der türkischen Küste genannt.
Die sehr fruchtbare Ebene um Antalya wurde bereits ca. 2.500 vor Christi durch die Hethiter besiedelt, 158 v.Chr. fand die Gründung der Stadt durch Attalos II von Pergamon statt. Nach einer sehr wechselhaften Geschichte mit Eroberungen durch die Sedschuken und die Mongolen präsentiert sich heute Antalya mit 800.000 Einwohnern als eine moderne Metropole. Leider sind durch das schnelle Wachstum der letzten Jahrzehnte Überreste von antiken Bauten nur noch selten zu finden. Unbedingt anschauen sollte man sich aber das "Hadrianstor", ein hervorragend erhaltener Triumphbogen.

Sind Sie an der Geschichte interessiert, so lohnt ein Besuch des archäologischen Museums, es beherbergt eine große Anzahl von Ausgrabungsstücken, z.B. Statuen der GötterZeus, Artemis, Aphrodite und Hermes:
Bummeln Sie durch die schmalen Gassen der Altstadt mit Tempeln, Kirchen und Basiliken hinunter zum romantischen Hafen. Dort pulsiert das Leben. Bazare, Kneipen, Cafes und Restaurants laden zum Besuch ein.
Antalya liegt ca. 40 km westlich von den Golfhotels rund um Belek.

Köprülü Kanyon Nationalpark, Beskonak

Für einen Tagesausflug und etwas Abwechslung zum Urlauberdasein am Strand oder auf dem Golfplatz ist die Fahrt in den Köprülü Nationalpark ideal. Eine Landschaft von wilder Schönheit mit einer reichen Flora und Fauna. Der Park wird durchzogen von dem türkisblauen Fluss Köprücayi, der in der Antike den Namen Eurymedon trug. Spektakulär ist der Ausblick in der Schlucht des Kanyon Nationalparks, die der Fluss auf seinem Weg vom Taurusgebirge ins Mittelmeer durchquert. Die Wände der Schlucht sind zum Teil bis zu 400 m hoch. Entlang des Ufers befinden sich kleine Fischrestaurants, in denen leckere Gerichte angeboten werden. Der Nationalpark ist sehr beliebt für Kajak- und Rafting –Touren. Die verschiedensten Tierarten wie z. B. Bären, Wölfe, Hirsche, Wildschweine und viele andere haben hier Ihr Revier. Für geschichtlich Interessierte bietet sich ein Besuch der Ausgrabungen der antiken Stadt Selge an, die sich auf einer Höhe von 1.250 m befindet. Man erreicht diese Stätte über eine steile Straße, die hinter Beskonak vom Fluss aus über eine Brücke abzweigt. Schon allein der Ausblick auf die herrlichen Landschaften auf dem Weg nach dort oben wird von Kurve zu Kurve grandioser. Das Theater am Rand der antiken Unterstadt mit seinen 45 Sitzreihen, mit ca. 10.000 Zuschauer Platz lässt etwas von der einstigen Größe und Bedeutung der Stadt erahnen. Slege ist auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in den Taurus. Das 2.504 m hohe Massiv des Bozburun Dagi ist für geübte Bergwanderer in fünf bis sechs Stunden zu besteigen.
Der Park liegt ca. 90 km nordöstlich von Antalya.

Termessos

Ein weiterer kultureller und beeindruckender Ausflug ist eine Fahrt zu der antiken Stadt Termessos. Das genaue Gründungsdatum der Stadt ist nicht bekannt, wird aber auf etwa 800 v. Chr. geschätzt. In der Ruinenstadt kann man ein gut erhaltenes Amphitheater, einige Tempelanlagen, Sarkophage und viele andere Teile der ehemaligen römischen Stadt entdecken. Zwischen den einzelnen Bauten wuchert die grüne Landschaft, so dass der Ausflug in die Geschichte gleichzeitig ein Ausflug in die Natur ist. Die Gegend um Termessos wurde wegen der vielfältigen Tierwert in dieser Region 1970 zum „Termessos Nationalpark“ ernannt. Das lohnenswerteste und imposanteste Ziel ist ohne Zweifel das Theater von Termessos. Teile des Bühnengebäudes und große Teile der Zuschauerreihen blieben bis heute erhalten. Es fasste nur 4.200 Personen und war damit recht klein. Wendet man sich vom Theater nach Süden, stößt man auf die mächtigen Mauerreste des einstigen, vermutlich überdachten Odeons, dem damaligen Rathaus der Stadt. Sehenswert sind noch die hinter dem Odeon liegenden Artemistempel. Auf der Höhe des Parkplatzes kann man das Tor des Hadrian sehen, die noch immer gut lesbare Inschrift im oberen Torbalkan gibt Auskunft darüber, dass sich an dieser Stelle ein Tempel zu Ehren des römischen Kaisers Hadrian befand.

Pamukkale

Dieser Ausflug bringt Sie zu dem wohl bekanntesten Fotomotiv der Türkei: dem Naturwunder von Pamukkale, das mit seinen Jahrtausend alten Terrassengebilden aus abgelagertem Kalkstein zu Recht übersetzt als „Baumwollschloss“ bezeichnet wird.
Die Terrassen erstrecken sich auf eine Höhe von 100 m und sind über 5 km breit und werden stetig von einer heißen Quelle überspült. Die Reste der heiligen Stadt Hierapolis mit ihren zahlreichen Gräbertypen, dem antiken hellenistischen Theater und Thermalbädern befinden sich ebenfalls in Pamukkale. Das Baden in den Terrassen ist untersagt, als Alternative bietet sich die Pamukkale-Therme an. Die antike Thermenanlage oberhalb der Terrassen ist empfehlenswert. Schon die alten Römer kamen nach Pamukkale, um sich in den Thermalquellen zu entspannen, sich zu erholen oder um verschiedene Beschwerden wie z. B. Rheuma zu kurieren. Gegründet wurde Hierapolis wahrscheinlich im 2. Jh. n. Chr., Hierapolis bedeutet zugleich „heilige Stadt“. Das Thermaltheater mit 45 Sitzreihen und 15.000 Plätzen können Sie in Pamukkale auch besichtigen. Neben dem Theater und Bädern aus römischer Zeit sehen Sie Überreste diverser Tempel und andere antike Bauten, sowie den so genannten Nekropolen, altertümlichen Grabanlagen, die mit über 1.000 Gräbern eine riesige Totenstadt bilden.

Demre – Myra – Kekova

Dieser Tagesausflug geht in Richtung Antalya, entlang der malerischen Küste der Region Kemer über Finike nach Demre (Myra). Unterwegs wird Sie das imposante Taurusgebirge während der Fahrt begleiten. In Demre präsentiert sich das römische Theater in einem sehr guten Zustand. Besichtigt können in Demre auch die weltberühmten lykischen Felsengräber aus dem 4. und 5. Jh. v. Chr.werden, die teilweise mit sehr schönen Reliefs geschmückt sind. Im 2. Jh. n. Chr. entwickelte sich Demre zur Metropole. In der Ortschaft von Demre befindet sich die Kirche des Heiligen Nikolaus, in der er beigesetzt wurde. Die Reste des Mosaikfussbodens aus dem 9./10. Jh. und die verblassten Fresken sind gut gehalten. Weiter geht die Fahrt zum Hafen von Demre, dort erwartet Sie eine Bootsfahrt und eine Besichtigung der antiken Stadt Kekova (die versunkene Stadt) mit Gräbern und Häusern. Bekannt ist Kekova heutzutage vor allem wegen seiner antiken Überreste auf der nördlichen Seite der Insel. Durch einen Erdbeben im 2. Jh. n. Chr. versanken teile der Insel und mit ihr die Stadt im Meer. Diese unter Wasser gelegenen Ruinen können Sie mit einem Boot, das mit gläsernen Böden und Guckfenstern ausgestattet ist besichtigen, denn Tauchen, Schnorcheln und selbst Schwimmen ist in deisem Bereich verboten.